Reseller taumeln zwischen Teuerung und tiefer Nachfrage
Die Inflation setzt ICT-Reseller gleich doppelt unter Druck. Während die Einkaufspreise steigen und steigen, sinkt nun die Nachfrage.

Reseller hangeln sich zurzeit von Krise zu Krise. Nach einem guten Start ins Jahr 2022 litten die ICT-Händler im April unter Warenknappheit: Putins Krieg gegen die Ukraine und die strikten Coronamassnahmen in China hatten zu Nachschubproblemen in den Lieferketten geführt. Die Konsequenz für hiesige Wiederverkäufer: Die leeren Lager sorgten für einen Einbruch im Reseller-Geschäft.
Fehlte im April das Angebot, so kommt nun im Mai auch eine schleppende Nachfrage hinzu, wie Proseller mitteilt. Den Grund dafür sieht der in Herrliberg domizilierte Betreiber der B2B-Beschaffungsplattform Concerto in der steigenden Inflation. Spürbar steigende Preise bei Nahrungsmitteln und Energieträgern liessen die Kaufkraft in der Breite sinken, heisst es in der Mitteilung weiter.
Die durchschnittlichen Einkaufspreise sind gemäss Proseller innerhalb eines Jahres um 7 Prozent gestiegen. 2021 war der Preisanstieg den Ergebnissen zufolge allerdings noch deutlicher: Von Mai 2020 bis Mai 2022 stiegen die Einkaufspreise im Schnitt um 23 Prozent.
Innerhalb von zwei Jahren sind die durchschnittlichen Einkaufspreise für ICT-Reseller um 23 Prozent gestiegen. (Source: Proseller)
Der ICT-Reseller-Index, der einen Rückschluss auf die Lage im Schweizer Reseller-Geschäft erlauben soll, sank gegenüber dem Vormonat um 5 Indexpunkte – im Vergleich zum Mai 2021 sind es aktuell 12 Indexpunkte weniger.

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