Time flies

Es sind beinahe auf den Tag genau vier Jahre. Am 1. Juni 2013 betrat ich nach einem gefühlt ewigen Studium an der Uni Zürich und drei Jahren Nebenjob als Lagerist in Winterthur zum ersten Mal das Büro der Netzmedien AG als Volontär. Es war ein wunderschöner Sommertag, der mit mir um die Wette strahlte.
Am Tag darauf schickte mich Chefredaktor Marc Landis nach München an zwei Produkt-Launches von Canon und Bose. Auslandseinsatz am zweiten Arbeitstag. "Wow!", dachte ich.
Heute, wie gesagt fast exakt vier Jahre später, schreibe ich diese Zeilen als stellvertretender Chefredaktor. Eigentlich kaum zu glauben.
Ich habe in dieser Phase wohl mehr gelernt als je zuvor. Ich lernte das journalistische Handwerk. In der täglichen Praxis, in Kursen am MAZ in Luzern und in unzähligen Diskussionen mit meinem Team. Ich lernte, auf Menschen zuzugehen, ich lernte zuzuhören, Interviews zu führen und ein Printmagazin vom Cover bis zur vierten Umschlagseite zu planen, zu produzieren und am Ende zu kritisieren. Doch das ist nicht alles.
In den vier Jahren als Volontär und später als stellvertretender Chefredaktor des "IT-Markt" lernte ich vor allem Sie kennen. Die Köpfe der Schweizer IT-Branche. Eine Branche, die ich als extrem wandlungsfähig, facettenreich und innovativ wahrnehme. Ich habe so viele spannende Gespräche geführt, ich könnte ein Buch darüber schreiben. Vielleicht mache ich das sogar.
"Warum erzählt er mir das?", fragen Sie sich vielleicht. Nun, unsere Wege trennen sich. Die Juni-Ausgabe, die Sie in Ihren Händen halten, ist meine letzte. Zum heutigen Erscheinungstermin des "IT-Markt" verlasse ich die Netzmedien AG und widme mich einer neuen Herausforderung, an der ich hoffentlich mindestens so wachsen werde wie an der letzten.
Ich bedanke mich an dieser Stelle bei Ihnen. Für die Geschichten, die Sie mir erzählt und mich haben aufschreiben lassen und für Ihre Aufmerksamkeit. Und ich bedanke mich bei meinem Team, meinem Chefredaktor Marc Landis sowie unserem Verleger Heinrich Meyer. Dafür, dass sie vor vier Jahren das in mir sahen, was aus mir geworden ist.
David Klier

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