Wie der UCC-Markt sich gemäss T-Systems entwickelt
Jedes Unternehmen will, dass seine Mitarbeiter möglichst effizient kommunizieren und zusammenarbeiten. Nur den Verwaltungsaufwand wollen die Unternehmen nicht immer. Hier helfen Rundum-sorglos-Pakete wie Managed-UCC-Angebote. Was es dabei zu beachten gilt, sagt Stefan Crome, Strategic Client Advisor Connectivity & Security bei T-Systems Schweiz.

Welche Leistungen muss ein Managed-UCC-Angebot enthalten?
Stefan Crome: Das Leistungsangebot sollte Enterprise-Telefonie inklusive PSTN-Breakout, Videoconferencing, Chat, Presence, Service-Monitoring sowie optional Concierge-Service und Telepresence umfassen.
Was muss ein Anbieter mitbringen, um im Geschäft mit Managed UCC Erfolg zu haben?
Wer Kommunikation erfolgreich bündeln und managen will, muss die erforderlichen TC-Lizenzen sowie die technischen Voraussetzungen zur Erfüllung der regulatorischen Anforderungen wie Lawful Interception (LI) und Vorratsdatenspeicherung mitbringen. Wichtig sind zudem verlässliche Field-Service-Partner, ein funktionierendes Servicemodell (On-Premises beim Enterprise-Kunde, Cloud-Lösung), eine geeignete WAN-Infrastruktur, etwa für SIP-Trunking, und schliesslich das passende Endgeräteportfolio.
Wie entwickelt sich der Markt in der Schweiz?
Derzeit ist der Markt weitgehend gesättigt. Der Trend geht stark in Richtung Cloud, wie etwa mit Lösungen von Cisco, Broadsoft, NFON oder MS Teams.
Wohin gehen die aktuellen Technologietrends?
Der Trend geht klar in Richtung "Consume before construct", Kommunikation via Softclients sowie vollintegrierte Standardlösungen aus der Cloud von einigen wenigen Anbietern.
Welche Zielmärkte sind derzeit besonders lohnenswert?
Die Schweiz ist exportorientiert und Sitz vieler international tätiger Unternehmen. Grenzüberschreitende Dienste wie Video- und Telefonkonferenz oder Online-Zusammenarbeit als Software-as-a-Service sind daher ein businesskritisches Thema. Wir sehen insbesondere grosses Potenzial bei international agierenden Schweizer Unternehmen wie etwa aus der Finanz-, Versicherungs- oder der verarbeitenden Industrie.
Welchen Stellenwert nimmt das Thema Videoconferencing in modernen UCC-Umgebungen ein?
Enterprisefähige Videokonferenzlösungen erlauben moderne und zeitgemässe Formen des kollaborativen Arbeitens und sind somit ein unverzichtbarer selbstverständlicher Bestandteil der Lösung, zumindest auf dem Desktop. Statt Teams zeit- und kostenintensiv um die Welt reisen zu lassen, liefern Videokonferenzen produktivere Antworten in Echtzeit und erhöhen so die Agilität im Wettbewerb.
Die Antworten der übrigen Podiumsteilnehmer:
-
Daniel Baumeler, Littlebit: "Auch KMUs aus allen Branchen entdecken den Nutzen von Videoconferencing für sich."
-
Stefano Cazzato, Alltron: "UCC ist kein Produkt, sondern eine Produktstrategie."
-
Michael Kaufmann, Atrete: "Der Trend geht klar hin zum zweiten "C" – Collaboration."
-
Niema Nazemi, Cisco Schweiz: "Viele Kunden sind aber noch ganz am Anfang und greifen sehr gerne auf Hilfe zurück."
-
Matthias Oswald, iWay: "UCC erfordert auch Expertise in Sicherheit sowie Daten- und Systemsicherung."
-
Fredy Portmann, Swisscom: "Sicherheit rückt in den Vordergrund."
-
Karsten Sauerwald, Swisspro: "Vertrauen ist der wichtigste Faktor."
-
Roger Vogler, Peoplefone: "Heute müssen sich Anbieter wirklich in die Prozesse ihrer Kunden eindenken."

Schweizer Polizeibehörden helfen, Pädophilen-Plattform zu zerschlagen

Deshalb zügelt Ingram Micro Schweiz sein Lager nach Deutschland

Ingram Micro Schweiz zügelt Lager komplett nach Deutschland

Was Grossunternehmen können, können KMUs genauso

Das bedeuten Trumps Zölle für die Digitalbranche

KI-gesteuerte Cyberangriffe – wie sich Unternehmen schützen können

KI im SOC – Effizienzsteigerung durch Automatisierung

GRC & Audit: Schlüsselrollen für Cyber- und Datensicherheit

Mit axont ein KMU-freundliches Access Management realisieren
