IBMs neuer Quantenprozessor bricht den Qubit-Rekord
IBM hat einen Quantenprozessor mit 127 Qubits vorgestellt. Der Prozessor übertrifft damit Googles aktuelles Produkt um über das Doppelte. Die finale Leistung kann derzeit nur geschätzt werden.

IBM hat einen 127-Qubit-Quantenprozessor mit dem Namen Eagle präsentiert. Damit ist der Prozessor laut IBM mehr als doppelt so gut wie der Sycamore-Prozessor von Google (54 Qubits) und der 60-Qubit-Prozessor der Chinesischen Universität für Wissenschaft und Technologie (USTC) in Hefei. Eagle enthalte darüber hinaus fast doppelt so viele Qubits (Quantenbits) wie sein Vorgänger Hummingbird, der mit 65 Qubits arbeitet.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Bits kann ein Qubit die beiden Zustände 0 und 1 gleichzeitig darstellen. Bei einem normalen Computer müsste also für jeden zusätzlichen Qubit der Speicherplatz verdoppelt werden.
Für Eagle entwickelte IBM eine neue Architektur einschliesslich weiterentwickelter 3-D-Verkapselungstechniken, heisst es in der Mitteilung weiter. Diese neuen Techniken basieren laut IBM auf der Erfahrung mit bereits entwickelten Quantencomputern.
IBM folgt damit weiterhin seiner Roadmap, welche besagt, dass noch dieses Jahr ein Quantenprozessor mit 127 Qubits vorgestellt werden sollte. 2022 sollen dann Systeme mit 433 Qubits und 2023 dann welche mit 1121 Qubits folgen. Nach eigener Aussage seien Computer mit einer Millionen Qubits keine Utopie.
Die Anzahl der Qubits sage laut IBM jedoch nichts über die Leistungsfähigkeit eines Quantencomputers aus. Eagle sei zwar theoretisch der leistungsfähigste supraleitende Quantenprozessor, doch die tatsächliche Rechenleistung müsse noch gemessen werden. "Die Grösse eines Quantenchips ist nur einer von drei Parametern, die wir zur Messung der Leistung eines Quantenprozessors verwenden", betont IBM. Man wolle die Qualität und Geschwindigkeit der Prozessoren weiterhin verbessern. Später soll die Rechengeschwindigkeit mit dafür geeigneten Metriken gemessen werden.

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