Dell unterstützt Long-Covid-Forschung mit digitalen Zwillingen
Dell entwickelt eine Datenplattform zur Erstellung von bis zu zwei Millionen digitaler Zwillinge von Long-Covid-Patienten. Dies soll helfen, die Krankheit zu verstehen und die Behandlungsmethoden zu verbessern.

Dell investiert in die Long-Covid-Forschung. Das Technologieunternehmen arbeitet an einer Datenplattform, mit deren Hilfe künftig digitale Zwillinge von Long-Covid-Patienten erstellt werden sollen. Dell arbeitet dabei mit der I2b2 Transmart Foundation zusammen. Sie stellt Open-Source-Software und Datenbanken bereit, um die datengesteuerte Medizin voranzutreiben.
Bis zu zwei Millionen digitale Zwillinge sollen dereinst auf der Plattform entstehen. Die von der i2b2-Transmart-Forschungsgemeinschaft eingesetzte Netzwerk-Speicherlösung basiert auf Dell EMC PowerEdge-, PowerStore- und PowerScale-Systemen. Weitere Komponenten kommen von VMware und Boomi, beides Firmen, die Dell verkaufen will, wie Sie hier lesen können. Die Lösung soll es Forschenden ermöglichen, anonymisierte Daten aus verschiedenen Überwachungssystemen und elektronischen Krankenakten zu sammeln, zu speichern und zu analysieren.
Einmal erstellt, sollen die digitalen Zwillinge kontinuierlich mit klinischen Daten aktualisiert werden. Diese sollen von mobilen Messgeräten kommen, die die Patienten zuhause verwenden. Darunter etwa Beatmungsgeräte oder Herzmonitore. Auch die Daten weiterer medizinischer Untersuchungen fliessen in die digitalen Zwillinge ein. Mithilfe von künstlicher Intelligenz vergleicht die Plattform kontinuierlich die digitalen Zwillinge verschiedener Patienten, um Ähnlichkeiten zu erkennen und Behandlungen zu entwickeln, die für eine bestimmte Gruppe funktionieren.
Auch Schweizer Hochschulen greifen für die Covid-Forschung auf digitale Zwillinge zurück. Ein interdisziplinäres Projekt, an dem sich die ETHs Lausanne und Zürich, die Universität Bern und diverse europäische Forschungseinrichtungen beteiligen, versucht, schwere Krankheitsverläufe präziser vorauszusagen. Mehr zu diesem Projekt lesen Sie hier.

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