Warum das UC von UCC gemäss Atrete zunehmend in den Hintergrund tritt
Jedes Unternehmen will, dass seine Mitarbeiter möglichst effizient kommunizieren und zusammenarbeiten. Nur den Verwaltungsaufwand wollen die Unternehmen nicht immer. Hier helfen Rundum-sorglos-Pakete wie Managed-UCC-Angebote. Was es dabei zu beachten gilt, sagt Michael Kaufmann, Managing Director von Atrete.

Welche Leistungen muss ein Managed-UCC-Angebot enthalten?
Michael Kaufmann: Der Endkunde erwartet bei einem Managed Service ein Rundum-sorglos-Paket. Managed-UCC-Lösungen sind je nach Anbieter als On-Premise, Provider-hosted oder Cloud-Lösung verfügbar. Der Anbieter und der Endkunde müssen Service Levels (SLAs) mit den Support-Levels und -Zeiten festlegen. Eine Verletzung solcher SLAs sollte einen direkten finanziellen Impact haben.
Was muss ein Anbieter mitbringen, um im Geschäft mit Managed UCC Erfolg zu haben?
Der Provider muss auf die Kundenbedürfnisse eingehen, agil neue Funktionen in die Lösung integrieren und trotzdem einen stabilen, problemlosen Betrieb garantieren. Die Integration in Umsysteme wie Microsoft Office ist dabei aus unserer Sicht ein absolutes Muss.
Wie entwickelt sich der Markt in der Schweiz?
Der Markt ist im Wandel. Zum einen gibt es die bekannten Service-Provider-Lösungen, zum anderen hat es neue zu 100 Prozent cloudbasierte Managed-UCC-Lösungen, wie jene von Fuze oder Ringcentral, die nun auch in Europa und in der Schweiz versuchen, sich zu etablieren. Und da sind ja auch noch die digitalen Giganten wie Microsoft mit Teams und Google mit G Suite beziehungsweise Google Voice.
Wohin gehen die aktuellen Technologietrends?
Der Trend geht klar hin zum zweiten "C" – Collaboration. Das UC tritt eher in den Hintergrund. Unternehmen entscheiden sich vermehrt für oder gegen eine Lösung je nach deren Collaboration-Funktionen oder Integrationsmöglichkeiten in bestehende Businessapplikationen.
Welchen Stellenwert nimmt das Thema Videoconferencing in modernen UCC-Umgebungen ein?
Video ist immer Bestandteil einer UCC-Lösung. In der Teamzusammenarbeit kommen vermehrt die flexiblen Smart Collaboration Boards zum Einsatz, an denen man gemeinsam raumübergreifend arbeiten kann.
Die Antworten der übrigen Podiumsteilnehmer:
Daniel Baumeler, Littlebit: "Auch KMUs aus allen Branchen entdecken den Nutzen von Videoconferencing für sich."
Stefano Cazzato, Alltron: "UCC ist kein Produkt, sondern eine Produktstrategie."
Stefan Crome, T-Systems: "Der Markt ist derzeit weitgehend gesättigt."
Niema Nazemi, Cisco Schweiz: "Viele Kunden sind aber noch ganz am Anfang und greifen sehr gerne auf Hilfe zurück."
Matthias Oswald, iWay: "UCC erfordert auch Expertise in Sicherheit sowie Daten- und Systemsicherung."
Fredy Portmann, Swisscom: "Sicherheit rückt in den Vordergrund."
Karsten Sauerwald, Swisspro: "Vertrauen ist der wichtigste Faktor."
Roger Vogler, Peoplefone: "Heute müssen sich Anbieter wirklich in die Prozesse ihrer Kunden eindenken."

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