Weltweite Ausgaben für digitale Transformationen steigen massiv an
IDC präsentiert die Prognose zu den weltweiten Ausgaben für die digitale Transformation. In den nächsten fünf Jahren werden die Ausgaben stark ansteigen. Nicht nur die Roboterfertigung steht im Fokus.

Im neuen Halbjahresbericht äussert sich die International Data Corporation (IDC) zu den weltweiten Ausgaben für die digitale Transformation (DX). Anhand der steigenden Ausgaben für Technologien und Dienstleistungen rechnet IDC für 2023 mit einem Gesamtvolumen von 2,3 Billionen US-Dollar für die Branche. Damit würden die DX-Ausgaben 53 Prozent der weltweiten ICT-Ausgaben ausmachen.
Über die nächsten fünf Jahre soll die Wachstumsrate im Schnitt 17,1 Prozent betragen. Ein IDC-Analyst spricht von Investitionen im Umfang von 7,4 Billionen Dollar, die in den nächsten vier Jahren getätigt werden. Finanzdienstleistungen sind mit einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum (CARG) von 19 Prozent der am schnellsten wachsende Bereich im DX-Bereich. Dicht gefolgt von Distributoren (18 Prozent) und dem öffentlichen Sektor (17,1 Prozent).
Bei den tatsächlichen Ausgaben fallen 30 Prozent auf die Prozess- und Fertigungstechnik. IDC unterteilt die DX-Branche zusätzlich in 219 Anwendungsfälle. Der grösste Investitionsbetrag fällt 2019 noch auf Autonomic Operations. Für die nächsten Jahre sieht IDC aber die Roboterfertigung auf dem ersten Platz. Die drittmeisten Investitionen werden in das Frachtmanagement fliessen.
Mit einem Wachstum von 109,5 Prozent sind virtualisierte Labore der am stärksten wachsende Anwendungsfall, gefolgt von digitaler Visualisierung (49,9 Prozent).
Laut einem IDC-Analyst hat die digitale Transformation für jedes Unternehmen die höchste strategische Priorität. Die Umstrukturierung für die Zukunft zusammen mit dem Management des bestehenden Geschäfts sei ein Drahtseilakt für jedes Unternehmen.

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