Warum Back-up allein gemäss Acronis nicht mehr ausreicht
Kann der Fachhandel im Zeitalter von as-a-Service-Angeboten noch gewöhnlichen Storage verkaufen? Und inwiefern müssen sich Reseller anders aufstellen, um Back-up auch als Service anbieten zu können? Die Antworten kennt Heiko von Soosten, Regional Channel Manager DACH bei Acronis.

Kann der Channel heute noch gewöhnlichen Storage verkaufen?
Heiko von Soosten: Ja, mit "Acronis Cloud Storage" kann der Channel Speicher mit Jahresabonnements verkaufen. Solange Kunden über "Acronis Back-up" verfügen, können sie "Acronis Cloud Storage" nutzen, sie müssen nur zum Distributor ihrer Wahl gehen und die Abonnements kaufen.
Inwiefern müssen sich Reseller anders aufstellen, um Back-up auch als Service anbieten zu können?
Um sich von der Konkurrenz abzuheben, sollten Reseller eine vollständig integrierte Lösung anbieten, welche die fünf Vektoren des Cyberschutzes beinhaltet: Safety, Accessibility, Privacy, Authenticity und Security (kurz: SAPAS). Back-up allein reicht nicht mehr aus, sie müssen eine komplette Cyber-Protection-Lösung anbieten. Acronis ist der einzige Anbieter, der eine Komplettlösung mit "Acronis Cyber Protect" anbietet, die auf den fünf Vektoren von Cyber Protection basiert.
Worauf gilt es bei derartigen Mietangeboten zu achten?
Wenn ein Reseller Abonnements verkauft, gibt es zwei wichtige Dinge zu beachten: Akzeptanz und Konsum. Der Kunde wird nur verlängern, wenn er einen Mehrwert sieht. Reseller müssen also nicht nur an der Bereitstellung der Abonnementlizenzen arbeiten, sondern auch an der Bereitstellung der Dienste, die dem Kunden bei der Aktivierung und Nutzung der Dienste helfen.
Welche Zielmärkte lohnen sich besonders?
Alle Branchen benötigen Cyberschutz, aber die Einführung ist in den Bereichen Fertigung, Öl und Gas, Finanzen und Gesundheitswesen viel schneller.
Welche technologischen Trends erkennen Sie in dem Bereich?
Komplexität (mehr Geräte ausserhalb des Kerndatenzentrums am Rande), Sicherheit (mehr Geräte, mehr IT-Services, grössere Angriffsfläche), Kosten (mehr Daten, Daten wachsen schneller als die Speicherkosten sinken). Die Lösung heisst Cyber Protection: fünf Vektoren von SAPAS – vollständiger Schutz für Edge und Endpoint.
Die Antworten der übrigen Podiumsteilnehmer:
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Martin Boeker, Veritas: "Storage als reines Hardwaregeschäft ist nach wie vor notwendig."
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Martin Gartmann, UMB: "Wer sich diese Überlegungen erst jetzt macht, der ist zu spät."
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Roland Jung, Bechtle Steffen: "Lösungen mit einen gesamtheitlichen Aspekt sind in einer Poleposition."
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Martin Nussbaumer, Fujitsu: "Gewöhnlicher Storage wird nicht über Nacht aus dem Portfolio gestrichen."
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Giuseppe Gallo, Veeam: "Der Verkauf von Storage ist immer noch ein wichtiger Aspekt in vielen Projekten."
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Beat Schaufelberger, Netcloud: "Das Wichtigste ist eine klare Definition und Abgrenzung der Verantwortungen zwischen dem Kunden und dem Anbieter."
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Patrick Stutz, Mount10: "Die Einstiegshürde, um einen eigenen BaaS anzubieten, ist niedrig."
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Philippe Wettstein, ITpoint Systems: "Back-up-as-a-Service ist ein relativ überschaubarer Einstieg in das Thema Managed Services."

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