Basel-Landschaft soll 20 Millionen Franken in Digitalprojekte stecken
Der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft will die Mittel für die digitale Transformation der Verwaltung aufstocken. Er beantragt beim Landrat Ausgabenbewilligungen von insgesamt 21,1 Millionen Franken. Sie sollen in ein Governance-Modell und digitale Basisplattformen fliessen.

Die Verwaltung des Kantons Basel-Landschaft soll in Sachen Digitalisierung mehr Mittel erhalten. Dieser Meinung ist der kantonale Regierungsrat, der dem Landrat zwei Ausgabenposten zur Bewilligung vorlegt.
Bislang seien die Bereitstellung von Grundlagen und die Befähigung der Organisation zur digitalen Transformation in der kantonalen Verwaltung zu wenig berücksichtigt worden, heisst es im Beschluss des Regierungsrates. Dieser stützt sich auf die Analyse des Programms "Digitale Verwaltung 2022". Demnach seien die entsprechenden Steuerungsstrukturen, Ressourcen und Fähigkeiten in der Verwaltung nicht im notwendigen Masse vorhanden.
Um dies zu ändern, plant der Regierungsrat ein Organisationsentwicklungsprojekt namens "Stärkung Digitale Transformation BL". Dabei soll ein projekt- beziehungsweise produktunabhängiges und verwaltungsweit geltendes Steuerungs- und Organisationsmodell aufgebaut werden, wie der Rat schreibt. Für den Aufbau dieses Governance-Modells bis Ende Juni 2024 soll der Landrat 6,19 Millionen Franken bewilligen.
Weitere 14,91 Millionen Franken beantragt der Regierungsrat für den Aufbau und die Weiterentwicklung digitaler Basisplattformen. Namentlich handelt es sich dabei um die drei Plattformen "Geschäftsverwaltung GEVER BL", "Intranet BL" sowie "BL-Konto".
Dies ist jedoch nur ein kleiner Teil des Betrages, den der Regierungsrat über die kommenden zehn Jahre für die digitale Transformation veranschlagt. Wie die "BZ Basel" berichtet, rechnet der Rat mit einem finanziellen Volumen von 350 bis 400 Millionen Franken. Laut dem Bericht, der sich auf eine Medienkonferenz des Regierungsrates Anfang September 2022 beruft, wird der Landrat demnächst über die nächste Finanzierungstranche entscheiden.
Im April 2022 hat übrigens auch der Luzerner Regierungsrat eine neue Strategie für die digitale Transformation vorgestellt. Ziel ist es, mithilfe von Digitalisierungsprojekten zu mehr Chancengleichheit beizutragen. Geplant ist auch eine kantonale E-ID - als Übergangslösung, wie Sie hier lesen.

Zertifizierungsschema der ZHAW ermöglicht Risikoprüfungen von KI-Systemen

KI-gesteuerte Cyberangriffe – wie sich Unternehmen schützen können

Cybersecurity-Ausbildung an der gibb HF Informatik

ADN bringt VergeIO in den DACH-Channel

Die Bedeutung von Identitäts- und Zugriffsverwaltung

KI in der Cybersecurity: Wohin geht die Reise?

BACS warnt Reisende nach Grossbritannien vor Betrug mit ETA-Anträgen

IT-Sicherheit: Standardlösungen allein bringen es nicht mehr

All for One beruft einen Technologie-Chef
